AGBs

Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen

Inhaltsverzeichnis

  1. Geltungsbereich
  2. Vertragsschluss
  3. Widerrufsrecht
  4. Stornierung von Terminvereinbarungen
  5. Preise und Zahlungsbedingungen
  6. Vertragsdauer und Vertragsbeendigung bei Dauerschuldverhältnissen
  7. Mängelhaftung
  8. Haftung
  9. Anwendbares Recht
  10. Alternative Streitbeilegung
  11. Verhaltenskodex

1) Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Tobias Müller, handelnd unter „KM Gebäude & Managements Service“ (nachfolgend "Anbieter"), gelten für alle Verträge zur Erbringung von Dienstleistungen, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Anbieter hinsichtlich der vom Anbieter auf seiner Website dargestellten Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart.

1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

2) Vertragsschluss

2.1 Die auf der Website des Anbieters befindlichen Leistungsbeschreibungen stellen keine verbindlichen Angebote seitens des Anbieters dar, sondern dienen zur Abgabe eines verbindlichen Angebots durch den Kunden.

2.2 Der Kunde kann das Angebot über das in die Website des Anbieters integrierte Online-Bestellformular abgeben. Dabei gibt der Kunde, nachdem er die ausgewählten Leistungen in den virtuellen Warenkorb gelegt und den elektronischen Bestellprozess durchlaufen hat, durch Klicken des den Bestellvorgang abschließenden Buttons ein rechtlich verbindliches Vertragsangebot in Bezug auf die im Warenkorb enthaltenen Leistungen ab.

2.3 Der Anbieter kann das Angebot des Kunden innerhalb von fünf Tagen annehmen,

  • indem er dem Kunden eine schriftliche Auftragsbestätigung oder eine Auftragsbestätigung in Textform (Fax oder E-Mail) übermittelt, wobei insoweit der Zugang der Auftragsbestätigung beim Kunden maßgeblich ist, oder
  • indem er auf Anforderung des Kunden mit der Ausführung der Leistung beginnt und dies dem Kunden anzeigt, oder
  • indem er den Kunden nach Abgabe von dessen Bestellung zur Zahlung auffordert.

Liegen mehrere der vorgenannten Alternativen vor, kommt der Vertrag in dem Zeitpunkt zustande, in dem eine der vorgenannten Alternativen zuerst eintritt. Die Frist zur Annahme des Angebots beginnt am Tag nach der Absendung des Angebots durch den Kunden zu laufen und endet mit dem Ablauf des fünften Tages, welcher auf die Absendung des Angebots folgt. Nimmt der Anbieter das Angebot des Kunden innerhalb vorgenannter Frist nicht an, so gilt dies als Ablehnung des Angebots mit der Folge, dass der Kunde nicht mehr an seine Willenserklärung gebunden ist.

2.4 Bei der Abgabe eines Angebots über das Online-Bestellformular des Anbieters wird der Vertragstext nach dem Vertragsschluss vom Anbieter gespeichert und dem Kunden nach Absendung von dessen Bestellung in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) übermittelt. Eine darüber hinausgehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Anbieter erfolgt nicht.

2.5 Vor verbindlicher Abgabe der Bestellung über das Online-Bestellformular des Anbieters kann der Kunde mögliche Eingabefehler durch aufmerksames Lesen der auf dem Bildschirm dargestellten Informationen erkennen. Ein wirksames technisches Mittel zur besseren Erkennung von Eingabefehlern kann dabei die Vergrößerungsfunktion des Browsers sein, mit deren Hilfe die Darstellung auf dem Bildschirm vergrößert wird. Seine Eingaben kann der Kunde im Rahmen des elektronischen Bestellprozesses so lange über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigieren, bis er den Button anklickt, welcher den Bestellvorgang abschließt.

2.6 Für den Vertragsschluss steht die deutsche Sprache zur Verfügung.

2.7 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden in der Regel per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Anbieter versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Anbieter oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten E-Mails zugestellt werden können.

3) Widerrufsrecht

Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Anbieters.

4) Stornierung von Terminvereinbarungen

4.1 Unabhängig von einem ggf. bestehenden gesetzlichen Widerrufsrecht räumt der Anbieter dem Kunden das Recht ein, seine Terminvereinbarung für eine Leistung des Anbieters nach folgender Maßgabe kostenfrei zu stornieren (vertragliches Rücktrittsrecht):

4.2 Der Kunde kann seine Terminvereinbarung bis zu 1 Tag (24 Stunden) vor Beginn der gebuchten Leistung ohne Angabe von Gründen durch eine gegenüber dem Anbieter in Textform (z. B. E-Mail) abzugebende Erklärung stornieren. Für die Einhaltung der Stornierungsfrist ist der Zugang der Erklärung beim Anbieter maßgeblich. Storniert der Kunde seine Terminvereinbarung fristgerecht, so wird der Anbieter ihm ein ggf. bereits gezahltes Entgelt innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Zugang seiner Erklärung vollständig zurückerstatten. Hierfür kann der Anbieter das gleiche Zahlungsmittel verwenden, welches der Kunde für seine Zahlung an den Anbieter verwendet hat.

4.3 Ein ggf. bestehendes gesetzliches Widerrufsrecht des Kunden wird durch das vorstehend geregelte Rücktrittsrecht nicht eingeschränkt.

5) Preise und Zahlungsbedingungen

5.1 Sofern sich aus der Leistungsbeschreibung des Anbieters nichts anderes ergibt, handelt es sich bei den angegebenen Preisen um Gesamtpreise, die die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten.

5.2 Die Zahlungsmöglichkeit(en) und Zahlungsmodalitäten werden dem Kunden auf der Website des Anbieters mitgeteilt.

6) Vertragsdauer und Vertragsbeendigung bei Dauerschuldverhältnissen

6.1 Informationen zu Vertragsdauer und Vertragsbeendigung, insbesondere zu den Kündigungsmodalitäten bei Dienstleistungen, die im Rahmen von Dauerschuldverhältnissen erbracht werden, werden dem Kunden im Rahmen der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters mitgeteilt.

6.2 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem kündigenden Teil unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann.

6.3 Kündigungen können schriftlich, in Textform (z. B. per E-Mail) oder in elektronischer Form über die vom Anbieter auf seiner Website vorgehaltene Kündigungsvorrichtung (Kündigungsbutton) erfolgen.

7) Mängelhaftung

Für Mängel der erbrachten Leistung haftet der Anbieter nach den Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung.

8) Haftung

Der Anbieter haftet dem Kunden aus allen vertraglichen, vertragsähnlichen und gesetzlichen, auch deliktischen Ansprüchen auf Schadens- und Aufwendungsersatz wie folgt:

8.1 Der Anbieter haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt

  • bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
  • bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
  • aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist,
  • aufgrund zwingender Haftung wie etwa nach dem Produkthaftungsgesetz.

8.2 Verletzt der Anbieter fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehender Ziffer unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Anbieter nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

8.3 Im Übrigen ist eine Haftung des Anbieters ausgeschlossen.

8.4 Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Anbieters für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.

9) Anwendbares Recht

9.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.

9.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen.

10) Alternative Streitbeilegung

Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.

11) Verhaltenskodex

Der Anbieter hat sich den Teilnahmebedingungen für die eCommerce-Initiative „Fairness im Handel“ unterworfen, die im Internet unter https://www.fairness-im-handel.de/teilnahmebedingungen/ einsehbar sind.


Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für den Winterdienst

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Winterdienstleistungen zwischen dem Dienstleister und seinen Kunden. Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, sofern ihnen nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.

2. Leistungsumfang

Der Winterdienst umfasst insbesondere das Räumen von Schnee sowie das Streuen von Verkehrsflächen gemäß vertraglicher Vereinbarung und unter Berücksichtigung der jeweils geltenden kommunalen Satzungen, insbesondere der Regelungen der Remscheid.

Ein Anspruch auf eine jederzeit vollständige Schnee- und Eisfreiheit besteht nicht.

3. Höhere Gewalt / Extremwetter

(1) Als höhere Gewalt gelten insbesondere, aber nicht abschließend:

  • Extremwetterereignisse (z. B. außergewöhnlicher Schneefall, Eisregen, Dauerfrost),

  • anhaltende oder sich wiederholende Witterungslagen,

  • Verkehrsstörungen, Straßensperrungen,

  • Ausfälle von Energie, Treibstoffen oder Streumaterial,

  • Personalausfälle infolge witterungsbedingter Umstände (z. B. Ausfall des ÖPNV).

(2) Bei Extremwetter ist mit Störungen des Betriebsablaufs zu rechnen, die außerhalb des Einflussbereiches des Dienstleisters liegen. Eine Haftung für daraus resultierende Verzögerungen oder Leistungseinschränkungen ist ausgeschlossen.

4. Nachberechnung bei außergewöhnlichem Mehraufwand

(1) Der Dienstleister ist berechtigt, bei extremen Witterungsverhältnissen, außergewöhnlichem Schneefall oder Mehrarbeit aufgrund anhaltender Wetterlagen eine Nachberechnung vorzunehmen, sofern hierdurch erhöhte betriebliche Aufwendungen entstehen.

(2) Als nachberechnungsfähige Mehraufwendungen gelten insbesondere:

  • zusätzlicher Personal- und Zeitaufwand,

  • Mehrfachanfahrten pro Tag,

  • erhöhter Verbrauch von Streumitteln,

  • zusätzlicher Einsatz von Maschinen und Fahrzeugen,

  • verlängerte Einsatzzeiten.

5. Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeiten

Gemäß den üblichen Satzungen der Stadt Remscheid sowie branchenüblicher Praxis sind Tätigkeiten, die in die Nachtstunden hineinreichen, mit Zusatzgebühren verbunden.
Dies gilt ebenso für Einsätze an Sonn- und Feiertagen, sofern diese aufgrund der Wetterlage erforderlich sind.

6. Zusätzliche abrechenbare Leistungen bei höherer Gewalt

Liegt höhere Gewalt vor, ist der Dienstleister berechtigt, folgende Leistungen gesondert in Rechnung zu stellen:

  • Sonder- und Noteinsätze außerhalb der regulären Einsatzzeiten

  • Überstunden, Mehrarbeit und gesetzlich zulässige Zuschläge

  • Bereitschaftszeiten

  • Wartezeiten aufgrund unpassierbarer Verkehrswege

  • Ersatzbeschaffung oder Aufbereitung von Streumitteln

  • Schäden oder erhöhter Verschleiß an Maschinen durch Extremwetter

  • Koordinations- und Organisationsaufwand bei außergewöhnlichen Einsatzlagen

7. Haftung

Der Dienstleister haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung beruhen. Eine Haftung für witterungsbedingte Einschränkungen, Verzögerungen oder Folgeschäden infolge höherer Gewalt ist ausgeschlossen.

8. Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass die zu räumenden Flächen zugänglich sind. Hindernisse (z. B. parkende Fahrzeuge, Gegenstände) können zu Leistungseinschränkungen führen und begründen keinen Anspruch auf Minderung.

9. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt. Es gilt deutsches Recht.

10. Anwendung bei Pauschalpreisen und Vertragsverhältnissen

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen finden uneingeschränkt Anwendung, auch wenn die Abrechnung der Winterdienstleistungen auf Basis von monatlichen Pauschalpreisen erfolgt.

(2) Pauschalpreise gelten ausschließlich für übliche Witterungsverhältnisse und den im Vertrag definierten Leistungsumfang. Ereignisse höherer Gewalt, Extremwetterlagen sowie daraus resultierender Mehr- oder Zusatzaufwand sind nicht Bestandteil der Pauschalvergütung und können gemäß diesen AGB gesondert berechnet werden.

(3) Alle geschlossenen Verträge über Winterdienstleistungen gelten als in Verbindung mit diesen AGB abgeschlossen. Die AGB sind Bestandteil jedes Vertrages, auch wenn im Einzelfall nicht ausdrücklich auf sie verwiesen wird.

Stand 02.09.2025

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